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Projekt: Wie können wir heute von Gott reden?

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Ist uns nicht etwas Entscheidendes abhanden gekommen? Früher war die Welt voller Spuren Gottes und Hinweise auf ihn. Die Menschen bezogen sich im Alltag auf Gott, dankten ihm, lobten ihn oder baten ihn.

All das ist dramatisch weniger geworden. Woran liegt das? Die These dieses Projektes ist es, dass es nicht zuletzt daran liegt, dass wir uns heute die Welt vorstellen und uns in der Welt bewegen, ohne dass wir uns auf Gott beziehen müssen. Scheinbar kennen wir uns aus. Mehrere Jahrhunderte naturwissenschaftlicher Forschung und technischer Eroberung der Erde haben bei uns den Eindruck hinterlassen, dass wir im Groben schon wissen, wo wir sind und wie wir uns am besten verhalten sollten. Deshalb verkümmert unsere Gebetssprache, deshalb beziehen wir uns so wenig auf Gott in unserem Alltag. Gott wird nur noch ein Ort zugestanden: das ist das Innere des Menschen. Dann hat jeder so seine oder ihre ganz eigene Beziehung zu Gott: Warum noch darüber reden?

Doch was, wenn diese Haltung des Sichauskennens gar nicht begründet ist? Was ist, wenn die Wirklichkeit, in der wir leben, viel vielfältiger und unfassbarer ist als uns alle Vorstellungen von ihr sagen? Dann können wir uns erneut auf die Suche machen, die Spuren Gottes in dieser Welt zu erspüren und erahnen. Dann kann vielleicht auch unsere Sprache wieder reicher und bildhafter werden. Dann gelingt es vielleicht, die Bilder der Bibel zu neuem Leben zu erwecken oder auch neue Bilder zu schaffen, an denen viele teilhaben können.

Das Projekt ist als offener Austausch gedacht für all jene, die sich auf die Suche machen wollen. Herzliche Einladung zur gemeinsamen Suche und Diskussion!

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