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Hot – Kirchentag ist nichts für Weicheier

Martin Kaminski

2.500 Veranstaltungen … – das ist eine Menge. Wer als Seltsamer Heiliger auf Kirchntags-Tour ist und demnach Kleinkunst macht hat nur eine Chance beim Kirchentag. Er wartet erst einmal ab, was passiert. Donnerstag sangen wir vor etwa 40 Leuten in einer ziemlich großen Kirche. Die leeren Plätze anzustarren, wäre dämlich gewesen. Die freundlichen 40 anzusehen, machte hingegen Spaß. Immerhin hatten sie uns zig anderen Möglichkeiten vorgezogen.

Am Freitag war es dann hot. Nach ein paar Stunden Standdienst bei „glaubensreich“ freuten wir uns auf eine kühle und vermutlich wieder halbleere Kirche. Nachdem wir uns die zahlreichen Stufen zur innenstadtnahen Ludwig-Hofacker-Kirche hochgeschleppt hatten, staunten wir nicht schlecht: Rappelvoll die Bude, wow! Und: Nicht kühl. Am heißesten Tag des Kirchentags waren wir in einer Kirche mit historischem Holz-Satteldach abgestiegen. Musikanten und Besucher Namen es mit Humor. DAS ist auch Kirchentag. Klagen auf hohem Niveau (zu heiß, zu weit, zu voll, zu leer, zu lang, zu kurz …).

Das dritte Konzert fand übrigens in einem klimatisierten Kulturzentrum statt. In diesem Sinne … – et hät noch immer joot jejange!

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