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#GottesGeschichte – erzählt für Jugendliche

Quelle: Bibellesebund

Irgendwie kennt jeder ein paar biblische Geschichten. Vielleicht die von Jona und dem Fisch, oder die von Zachäus auf dem Baum. Aber nur einzelne Bibelgeschichten zu kennen ist so, als würde man von einem Land bloß mal einen kleinen Souvenirshop am Flughafen gesehen haben. Das Land kennen lernen ist was anderes: ein richtige Rundreise machen, das wär‘s.

Im Grunde ist es mit Gott ähnlich: Wer ihn wirklich kennen lernen will, muss in seine Geschichte eintauchen. Was wäre, wenn das wirklich gelänge: Wenn man die ganze Story in den Blick bekäme, die Dramatik, die sich so richtig erst in den großen Bögen entfaltet! Bekommt man dann sogar eine Ahnung von der Absicht Gottes in all dem Geschehen?

Das versucht #GottesGeschichte. Die kurze Erzählung von der längsten Beziehung der Welt. Sie möchte Jugendlichen die ganze Geschichte erzählen, ohne dass vorher weggezappt wird. Dieser große Bogen braucht eine Art zu erzählen, die ein hohes Tempo vorlegt und nicht so lange bei jeder Einzelheit hängen bleibt, eine repräsentative Auswahl trifft und Spannung durch Erzählzusammenhänge, erzeugt. Gelingt es so, die Neugier zu wecken, Lust aufs vertiefte Bibellesen zu machen? Wer ins Kino geht, sieht vor dem Hauptfilm immer noch ein paar Filmtrailer: Die deuten an, worum es in dem Streifen geht, der „demnächst in diesem Theater“ läuft. Aber auch in diesen Trailern wird schon erzählt. Die Wahrnehmung ist heute nicht nur bei Jugendlichen, sondern genauso bei Erwachsenen durch filmisches Erzählen geprägt.

In Zusammenarbeit mit dem Bibellesebund hat Dr. Armin Kistenbrügge, Pfarrer in zwei mittelhessischen Landgemeinden, seine Erfahrungen gebündelt, Konfirmanden die ganze Bibel erzählend zu vermitteln. Aus den Live-Storytimes im Konfi-Unterricht ist schließlich die Erzählung für Jugendliche entstanden. Von der Urgeschichte über die Geschichte des Volkes Israel, die Propheten, bis zu Jesus, der Apostelgeschichte und der Offenbarung entsteht das Panorama in 85 Abschnitten. Jeder ist von Andreas Sonnhüter, dem Grafiker dieses Projektes, das in Zusammenarbeit mit dem Bibellesebund realisiert wurde, nicht nur aufwändig illustriert, sondern grafisch kommentiert, das bedeutet: Die gestalterische Ebene „übersetzt“ das erzählte Geschehen schon, verfremdet oder aktualisiert, bringt manchmal Nebeninformationen und zuweilen witzige Aneignungen des Erzählstoffes. und individuell durchgestaltet.

Wer‘s nicht glaubt, dass das wirklich in der Bibel steht, kann den Hinweisen auf die biblischen Kapitel am Rand des Buches nachgehen, in denen nach- oder weiter gelesen werden kann.

Jetzt geht es darum, davon ausgehend ein weiteres Projekt in den Blick zu nehmen:

  • Wie kann es gelingen, diese Story im Konfi-Unterricht fruchtbar zu machen?
  • Wie kann man mit der #GottesGeschichte im KU arbeiten?
  • Sind einzelne Stories nutzbar, um grundlegende Glaubensthemen im KU zu erschließen?
  • Was ist dafür nötig? Die Formen des KU sind in den letzten Jahren immer vielfältiger geworden, sodass Materialien dafür nach dem Baukastensystem in verschiedenen Kontexten einsetzbar sein müssen.

Armin Kistenbrügge hat geplant, daraus ein glaubensreich-Projekt zu machen. Wenn es gelingt und sich weitere Interessenten melden, werden wir es hier und bei einem der nächsten Netzwerktreffen vorstellen.

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