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Ein Jahr raumschiff.ruhr

Vor einem Jahr ist das raumschiff.ruhr im Herzen der Stadt Essen gelandet. Als eine Initiative der Evangelischen Kirche, die jungen Erwachsenen Gestaltungsräume eröffnet – Mitten in der Kirche: Raum für Gemeinschaft, Schönheit, Glauben.

Mit seinen vier großen Schaufenstern, wirkt es wie ein Ladenlokal, in denen es zwar nichts zu kaufen, aber immer wieder viel zu entdecken gibt – Jetzt gerade Impuls zum Ruhe finden, ganz bewusst im Trubel der City platziert. Bei Konzerten unter der Stehlampe an Freitag Abenden wirkt das raumschiff wie ein Wohnzimmer mitten in der Stadt. Und manche sagen, das, was hier entsteht, wirkt für sie wie Gemeinde, zu der sie dazugehören.

Es war wild, das erste Jahr. Wir haben viel ausprobiert, gesucht, uns gefragt und gesorgt, gefreut, gehofft, gestaltet. Viel war und ist in Bewegung. Und viele Fragen sind noch offen – z. B.: Wie wollen wir Sonntag feiern? Wie können wir miteinander verbunden sein und dennoch eine Gemeinschaft bleiben, in der Platz ist – am Tisch und in den Gesprächen, Ideen, Herzen? Was können wir dazu beitragen, das Herz von Essen zu gestalten – Schönheit zu verschenken gerade dort, wo wir Unschönes, Schwieriges, Ungerechtes erleben?

Und: Wie wird es mit Blick Richtung Zukunft weitergehen? Hat die Evangelischen Kirche Platz und Ressourcen für so etwas, wie das raumschiff.ruhr, das hier gerade quer zu den bekannten Strukturen und Formen entsteht?

Vieles ist weiterhin unklar, geprägt von einem experimentellen Charakter. Aber einiges ist uns klar geworden in diesem ersten Jahr. Nämlich das, was den Kern des raumschiff ausmacht: Eine Gemeinschaft, die offen bleibt, Platz am Tisch hat und sich freut über diejenigen, die für einen kurzen Moment oder eine längere Wegstrecke hinzukommen. Ein Ort, der den Alltag unterbricht, indem es ganz bewusst gestalteten Raum gibt, um bei sich selbst anzukommen. Und bei Gott.

Neben all dem, was in Bewegung ist, gibt es etwas, das sich kontinuierlich durchzieht und uns durch’s erste Jahr getragen hat: #orbit – Stullen & Segen am Mittwoch Abend.
Hier setzt sich Woche für Woche am Tisch eine Gemeinschaft immer wieder neu zusammen und teilt zwischen Stullen, Limo und Bier die Gedanken und Geschichten des eigenen Alltags. Um 20:00 Uhr feiern wir gemeinsam die Mitte der Woche und des Lebens – genießen Musik, Momente der Stille, Raum um sich zu sortieren und die eigenen Gedanken in ein Gebet zu verwandeln.

Weil wir daran glauben, dass das die Welt nicht bleiben muss, wie sie ist, machen wir damit weiter einen Raum für Gemeinschaft, Schönheit Glauben mitten in der Stadt und mitten in der Kirche zu gestalten. Herzlich Willkommen. Mittwochs ab 18:30 Uhr zu Stullen & Segen oder auch zwischendurch mal oder hier: www.raumschiff.ruhr

Der Freundeskreis missionarische Kirche lädt ein: Kirche für Kreative

Wie entsteht Gemeinschaft, wenn Menschen gerne verbunden aber zugleich nicht gebunden sein möchten? Das raumschiff.ruhr spürt als eine Initiative der Evangelischen Kirche in Essen Begegnungsräume mit jungen Erwachsenen neu auf und eröffnet ihnen mitten in einem alten Kirchenschiff bewusst Raum – so dass der Name der Initiative zugleich ihr „Programm“ ist.

Bezeichnend für die Lebenssituation junger Erwachsener ist dabei die Spannung zwischen einem Leben im Übergang und der Suche nach Sicherheit, da ihr Leben häufig von vielfältigen Veränderungen und wenigen Kontinuitäten geprägt ist: Wie finden sie ihren Platz in einer Gemeinschaft, die verlässlich ist und dennoch keine Bindung erwartet? Das raumschiff.ruhr ist 2016 gestartet und beobachtet und gestaltet seitdem selbst ganz neugierig, wie hier eine neue Art und Weise des Kirche-Seins entsteht.

raumschiff.ruhr Ein Raum in einem alten Kirchenschiff. Im Herzen von Essen zwischen Uni und Hauptbahnhof im Kreativ-Quartier der Stadt.

Raum für junge Kreative – Ideen, Fragen, Neugierde. Raum für Schönheit – All das, was Sehnsucht weckt und Lebensmut schenkt. Raum für Glauben – Die Suche nach dem, woran mein Herz hängen bleibt, was mich trägt und belebt. Raum für Experimente – Die Freiheit etwas auszuprobieren, was nicht gelingen muss, aber begeistern darf. Raum für Gemeinschaft – Zwischen Schaufenstern und Kirchenfenstern, Reinschauen und Mitmachen. Zwischen Küchentisch und Altar, Kennenlernen und Vertiefen. Raum für einen weiten Horizont – Mit wachem Blick in die Welt und über uns hinaus. Raum für Liebe zum Detail – Aufmerksamkeit für Einzelne und Einzelnes. Raum zum Gestalten und Verschenken, was das Leben schöner und reicher macht. Diesen Traum lebt das raumschiff.ruhr.

raumschiff.ruhr – Raum für Gemeinschaft, Schönheit, Glauben. Im Herzen von Essen…

Wir sind zu Gast in Essen im raumschiff.ruhr – Sie sind herzlich eingeladen!

am Freitag, den 5.Mai , 17.30 Uhr – 21 Uhr
Ort: Marktkirche, Essen
mit Rebecca John Klug, Juliane Gayk und Jürgen Maubach

Unser Thema:
Kirche für Kreative – Kirche von den Menschen her denken und mit ihnen gemeinsam gestalten

Rebecca John Klug und Juliane Gayk sind als Pfarrerinnen im raumschiff.ruhr unterwegs und nehmen uns mit hinein in den Ansatz und Ihre Arbeit vor Ort.

Jürgen Maubach, Gemeindereferent aus Aachen, denkt vom Beispiel raumschiff.ruhr her mit uns weiter darüber nach, was es heißt, Kirche mit und von den Menschen her zu denken und zu gestalten.

Download:  Einladung als PDF

Voranmeldung bis zum 2. Mai 2017 über wetzke.gmd@ekir.de

Rückblick in Bildern: Premiere des Dokumentarfilms

Am Abend vor dem Tag der Inspiration hatte der Dokumentarfilm von Gerhard v. Richthofen  „Worauf warten wir noch – Reformatoren von heute“ Premiere. Hier ein Einblick in den geselligen Abend in der Trinitatis-Kirche. Musikalisch wurde der Abend begleitet von dem brasilianischen Gitarristen Maxwell Oliveira. Den Film gibt es auch online zu sehen.

Fotos: Anna Siggelkow

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Die Doku vom glaubensreich-Prozess

Die „Worauf warten wir noch? Reformatoren von heute“ gibt es jetzt auch online zu sehen – siehe unten oder auf der Film-Website. „Ermutigend und inspirierend,“ war Rückmeldung von vielen Besucherinnen und Besucher der Film-Premiere am vergangenen Freitag.

Warum den Film nicht auch mal in der Gemeinde zeigen? Gerne mit Moderation – das Team von glaubensreich lässt sich gerne dazu einladen. Nehmen Sie einfach mit uns Kontakt auf.

„Worauf warten wir noch – Reformatoren von heute“ ist ein 30-minütiger Film über glaubensreich – Zukunftsinitiative innerhalb der evangelischen Kirche im Rheinland, die „Glauben neu zum Ausdruck“ und „Kirche in Bewegung“ bringen will.

Die Doku von Filmemacher Gerhard v. Richthofen erzählt von Frauen und Männern und ihren Ideen für eine Kirche von Morgen, ihren Hoff­nungen und Projekten, von Gelingen und Scheitern.

Die Premiere fand am 28. Oktober 2016 in der Trinitatiskirche in Köln statt. Am Samstag, den 29. Oktober 2016 wurde er im großen Saal des Gürzenich in Köln im Rahmen des Tag der Inspiration vorgestellt.

Die Herstellung des Films wurde ermöglicht durch Mittel der Wilhelm-Schrader-Stiftung der Evangelischen Kirche im Rheinland.

Worauf warten wir noch? Reformatoren von heute. from Gerhard von Richthofen on Vimeo.

Spontane Teilnahme möglich!

Wenn Sie am Tag der Inspiration teilnehmen wollen, sind Sie herzlich willkommen. Die schriftliche Anmeldefrist ist abgelaufen. Sollten Sie sich bisher nicht angemeldet haben, bitten wir Sie, sich am Veranstaltungstag am Besucherempfang im Gürzenich registrieren zu lassen.

Herzliche Einladung zur Filmpremiere am Fr, den 28.10.

Fast drei Jahre lang hat der Dokumentarfilmer Gerhard von Richthofen den Zukunftsprozess glaubensreich der Evangelischen Kirche im Rheinland begleitet. Nun ist sein Film „Worauf warten wir noch? Reformatoren von heute“ fertig.

Sie sind herzlich eingeladen, bei der Premiere des Films dabei zu sein:

Freitag, den 28. Oktober 2016
20.00 bis 22.30 Uhr
Trinitatiskirche, Filzengraben 6, Köln

Die Doku erzählt von Frauen und Männern und ihren Ideen für eine Kirche von morgen, ihren Hoffnungen und Projekten, von Gelingen und Scheitern – und ihrem Umgang damit. Eine kleine Vorschau finden Sie bereits hier: http://reformatoren-von-heute.de

Musikalisch wird der Abend begleitet von dem brasilianischen Gitarristen Maxwell Oliveira.

Im Anschluss an den Film gibt es eine Diskussionsrunde mit dem Filmemacher, den Protagonisten des Films und Mitwirkenden aus dem glaubensreich-Prozess statt. Der Eintritt ist frei.

Der Film wurde gefördert von der Wilhelm-Schrader-Stiftung.