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Anna Siggelkow

Rückblick in Bildern: Premiere des Dokumentarfilms

Am Abend vor dem Tag der Inspiration hatte der Dokumentarfilm von Gerhard v. Richthofen  „Worauf warten wir noch – Reformatoren von heute“ Premiere. Hier ein Einblick in den geselligen Abend in der Trinitatis-Kirche. Musikalisch wurde der Abend begleitet von dem brasilianischen Gitarristen Maxwell Oliveira. Den Film gibt es auch online zu sehen.

Fotos: Anna Siggelkow

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Quelle: Gerhard von Richthofen

Die Doku vom glaubensreich-Prozess

Die „Worauf warten wir noch? Reformatoren von heute“ gibt es jetzt auch online zu sehen – siehe unten oder auf der Film-Website. „Ermutigend und inspirierend,“ war Rückmeldung von vielen Besucherinnen und Besucher der Film-Premiere am vergangenen Freitag.

Warum den Film nicht auch mal in der Gemeinde zeigen? Gerne mit Moderation – das Team von glaubensreich lässt sich gerne dazu einladen. Nehmen Sie einfach mit uns Kontakt auf.

„Worauf warten wir noch – Reformatoren von heute“ ist ein 30-minütiger Film über glaubensreich – Zukunftsinitiative innerhalb der evangelischen Kirche im Rheinland, die „Glauben neu zum Ausdruck“ und „Kirche in Bewegung“ bringen will.

Die Doku von Filmemacher Gerhard v. Richthofen erzählt von Frauen und Männern und ihren Ideen für eine Kirche von Morgen, ihren Hoff­nungen und Projekten, von Gelingen und Scheitern.

Die Premiere fand am 28. Oktober 2016 in der Trinitatiskirche in Köln statt. Am Samstag, den 29. Oktober 2016 wurde er im großen Saal des Gürzenich in Köln im Rahmen des Tag der Inspiration vorgestellt.

Die Herstellung des Films wurde ermöglicht durch Mittel der Wilhelm-Schrader-Stiftung der Evangelischen Kirche im Rheinland.

Worauf warten wir noch? Reformatoren von heute. from Gerhard von Richthofen on Vimeo.

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Spontane Teilnahme möglich!

Wenn Sie am Tag der Inspiration teilnehmen wollen, sind Sie herzlich willkommen. Die schriftliche Anmeldefrist ist abgelaufen. Sollten Sie sich bisher nicht angemeldet haben, bitten wir Sie, sich am Veranstaltungstag am Besucherempfang im Gürzenich registrieren zu lassen.

Quelle: Gerhard von Richthofen

Herzliche Einladung zur Filmpremiere am Fr, den 28.10.

Fast drei Jahre lang hat der Dokumentarfilmer Gerhard von Richthofen den Zukunftsprozess glaubensreich der Evangelischen Kirche im Rheinland begleitet. Nun ist sein Film „Worauf warten wir noch? Reformatoren von heute“ fertig.

Sie sind herzlich eingeladen, bei der Premiere des Films dabei zu sein:

Freitag, den 28. Oktober 2016
20.00 bis 22.30 Uhr
Trinitatiskirche, Filzengraben 6, Köln

Die Doku erzählt von Frauen und Männern und ihren Ideen für eine Kirche von morgen, ihren Hoffnungen und Projekten, von Gelingen und Scheitern – und ihrem Umgang damit. Eine kleine Vorschau finden Sie bereits hier: http://reformatoren-von-heute.de

Musikalisch wird der Abend begleitet von dem brasilianischen Gitarristen Maxwell Oliveira.

Im Anschluss an den Film gibt es eine Diskussionsrunde mit dem Filmemacher, den Protagonisten des Films und Mitwirkenden aus dem glaubensreich-Prozess statt. Der Eintritt ist frei.

Der Film wurde gefördert von der Wilhelm-Schrader-Stiftung.

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Tag der Inspiration – Workshop 11: Parkour-Exerzitien

Mit meinem Gott kann ich über Mauern springen! Das kann im Workshop 11 beim Tag der Inspiration ganz praktisch werden.

Parkour bietet vielfältige Möglichkeiten sich selbst Herausforderungen zu stellen und daran körperlich und geistig zu wachsen. Ohne Rivalität, zusammen mit anderen. Exerzitien sind Zeiten, in denen man sich bewusst mit sich selbst, seinem Leben, seiner Entwicklung und seiner Spiritualität stellt und nach Herausforderungen sucht, die man alleine und gemeinsam mit anderen überwindet. Fügt man beides zusammen – Parkour und Exerzitien – dann entdeckt man sich und seine Stadt neu. Es entsteht ein Weg, Hindernisse und Mauern zu überwinden. Im Kopf, im Herzen, im Leben und in der eigenen Stadt.

In diesem Workshop verbinden wir Lebenswelt und Spiritualität, die Sportart Parkour mit geistigen Übungen. Wir gewinnen einen Einblick wie man profane Dinge mit kirchlichen Inhalten mischen kann, so dass beide davon profitieren, um Menschen zu erreichen, die zwar in dem einen zuhause, mit dem anderen aber kaum in Berührung gekommen sind.

parkours_nils2Neben den praktischen Übungen – zu denen alle Teilnehmenden eingeladen sind (sportliche Kleidung und Schuhe) – berichtet Nils Davidovic von den Erfahrungen mit den Parkour-Exerzitien in Düsseldorf und bei Besinnungstagen mit Schulklassen.

Der Workshop bietet allerdings keine Schritt für Schritt Anleitung für Parkour-Exerzitien in der eigenen Gemeinde. Er soll Anregungen und Anreize geben, sich selbst darin zu versuchen Dinge, die einem Spaß machen mit der eigenen spirituellen Lebensweise zu verknüpfen. Mit dieser Lebensweise und dem, was uns gefällt, können wir andere Menschen erreichen.

Mehr Infos und Bilder zum Thema:
http://www.jugendkirche-duesseldorf.de/formate/parkour-exerzitien/
https://www.facebook.com/parkourexerzitien/?fref=ts

 

Zum Überblick über alle Exkursionen am Tag der Inspiration

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Foto: privat

Tag der Inspiration – Exkursion 7: Von Glauben sprechen

Wo wird heutzutage noch öffentlich über den Glauben und über Gott gesprochen Da fallen einem eigentlich zu allererst negative Beispiele ein.

Der Befund:

  1. Das Sprechen der Kirche berührt die Menschen oftmals nicht mehr.
  2. Viele Menschen leben ohne Gott und ohne Gottesrituale. In Düsseldorf zum Beispiel behaupten die organisierten Atheisten, dass mehr als 50 Prozent der Bevölkerung Gott ade gesagt haben und ohne Gott glücklich seien.
  3. Die Kommunikation des digitalen Zeitalters kennt viele Themen, das Sprechen über Gott und den Glauben gehört bei facebook, twitter und all den anderen social media nicht unbedingt dazu, es bringt auch nicht viele Likes.
  4. In den Nachrichten kommt die Frage nach Gott allenfalls als Nebenthema in den Blick, auf keinen Fall als spirituelle Frage, nicht als Glaubensfrage, sondern als gesellschaftspolitische. Beispiel? Die CSU besinnt sich auf die Basis des Christentums und diskutiert, nur noch Flüchtlinge mit christlichem Hintergrund ins Land zu lassen. Da wird das Christentum auf einmal zum Scheidekriterium. Der Islam wird nicht als eine Art, die Gottesfrage zu stellen, wahrgenommen, sondern nur prinzipiell als Bedrohung.

Noch ein Beleg: Das Reformationsjubiläum im kommenden Jahr 2017 eignet sich prima zum Thema von Reisemagazinen. Die Fahrt zu den Stätten der Reformation kennt viele touristische Varianten. Um was es bei der Reformation geht, das scheint da nicht durch, es ist allenthalben mal ein zaghaftes Thema im Feuilleton.

Wenn man so will, erleben wir, dass glaubensorinentierte öffentliche Kommunikation es derzeit schwer hat, vielleicht auch in die Krise geraten ist. Sicherlich auch aufgrund der Zeitumstände. Damit wollen wir uns aber nicht abfinden. Deshalb suchen wir das Gespräch mit einem Medienprofi, um ihn nach seinen Eindrücken zu fragen, um ihn aber auch nach Auswegen, die er aus dem Dilemma sieht, zu fragen.

Der Medienprofi ist eine Sprech-Profi, einer der das Sprechen mustergültig beherrscht und von dem wir auch wissen, dass ihn die Frage nach der Religion und dem Glauben nicht kalt lässt.

Uwe Schulz (siehe Foto) moderiert im öffentlich-rechtlichen Rundfunk Magazinsendungen. Der Diplom-Journalist befasst sich zudem mit theologischen und auch kirchengeschichtlichen Fragen. In einem seiner Bücher führt er „Gespräche an der Schwelle des Todes“. In einem anderen Buch erzählt er Geschichten von Versöhnung, das sind „Geschichten aus dem ganzen Leben“ (so steht es auf dem Buchcover).

Schulz gilt als „scharfäugig“, er macht Gefühle und Glaubensvorstellungen erfahrbar. Er hat ein Buch über „Bonhoeffer 2.0“ geschrieben. Da geht es darum, was Dietrich Bonhoeffer den Heutigen zu sagen hat. In einem sehr persönlichen Kapitel des Buches geht es Schulz unter der Überschrift „Bonhoeffer ist mein Seelsoerger“ um zentrale Aussagen und Erkenntnisse des von den Nazis ermordeten Theologen. Dabei kommt Schulz auch auf Bonhoeffers Gefängnisbriefe zu sprechen und er zitiert Sätze daraus, die ihm, Schulz, immer wieder neu eingehen: „In der vollen Diesseitigkeit des Lebens glauben zu lernen“ und: „Man soll in dem Gott finden und lieben, was er uns gerade gibt“.

Einem, der solchen Sätzen nachspürt, möchten wir gerne fragen: „Was meinst Du, wie können wir es halten mit der Rede von Gott und dem Glauben – im Alltag, im Leben, heute und in Zukunft?“

Das Gespräch mit Uwe Schulz bei der Exkursion am Tag der Inspiration wird von Landespfarrerin Petra Schulze  (siehe Foto), Rundfunkbeauftragte der Evangelischen Kirche im Rheinland beim WDR, und vom Leiter der Evangelischen Pressestelle Düsseldorf, Dr. Ulrich Erker-Sonnabend, moderiert.

Das Gespräch findet an einem besonderen Ort statt: dem Nato-Saal im WDR-Funkhaus am Wallrafplatz, von dem aus man einen Nahblick auf die Türme und Dächer des Kölner Doms hat.