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Projekt: „Heilige Orte“

Kreuz Trinitatiskirche Köln

An „heiligen Orten“ spielen sowohl geistliche, seelische als auch körperliche Aspekte eine Rolle – als Unterbrechung des Alltags, aber auch für den Alltag relevant. Im Themenfeld „Spiritualität“ sammelte eine Arbeitsgruppe beim 1. Netzwerktreffen dazu Ideen.

 

Ausgangssituation

Viele junge Menschen besuchen Yoga- und Achtsamkeitskurs – auf der Suche nach Ratgebern und Hilfestellung für Zeiten voller persönlicher Herausforderungen. Diesem Bedürfnis nach körperlich-geistlich-seelischer Balance oder Haltung könnte auch aus der christlichen Tradition heraus mit konkreten Angeboten begegnet werden. Gerade die mystischen Wurzeln der christlichen Tradition halten viele Schätze bereit, die es in unserer Kirche zu bergen gilt.

Erste Ideen: Wie kann das funktionieren?

Wir brauchen „heilige Orte“, die Zeit und Raum bieten für einen persönlichen Zugang zu Spiritualität und Glauben. Was ist mit „heiliger Ort“ gemeint?

  • Ein Ort, der besonders ist – also nicht alltäglich. Der den Alltag heilsam unterbricht und zugleich für den Alltag bzw. mitten im Alltag relevant ist
  • Raum, in dem Erfahrungen gemacht werden und heilige Fragen Raum gewinnen können
  • Raum, wo Gott erlebt werden kann
  • Ein Erfahrungsraum – nicht gebunden an eine bestimmte Örtlichkeit

Beispiele

„Sit in Silence“ – ein Format aus England, das im Rahmen der FreshX-Bewegung entstanden ist

„Zeit des Meistes“ – ein Format von Christina Brudereck für spirituell Suchende in Form einer Art „Kloster auf Zeit“ mitten in einer (City-)Kirche als Meditations-/Stille-Raum

Nächste Schritte

Entwicklung und Erprobung eines ganzheitlichen Gottesdienstformats

1 Kommentare

  1. Ullrich Papschik sagt

    In unserer KG Bitburg haben wir schon seit 16.9. 1900 eine kleine Bergkirche die aber aufgrund des Wegzugs vieler ev. und älter gewordenen Bürger nicht mehr so oft besucht wird . Gleichzeitig ist eine Bergkapelle aber eine besondere spirituelle Predigtstätte.
    Gleichzeitig ist der Ort auch noch Kurort mit leicht wachsender Tendenz, wobei aber nur noch 1 x monatlich von April bis zum Winter-Anfang Gd. gefeiert werden.
    Ich bin schon lange der Ansicht daß wir nicht ein Gebäude warm halten müssen, wenn der Besuch langsam abklingt . Aber dies allein zu denken tut mir eigentlich in der Seele weh, weil in der Bergkirche ja nicht nur Gottesdienste gefeiert werden können, sondern das Wort Gottes auch in anderer Form verkündet werden kann.

    So würde es sich für die Bergkapelle anbieten , die“ Bergpredigt,“ nach dem Matthäus Evangelium, Kapitel 5 – 7 zu lesen oder eine Ausstellung zu kreieren .
    Zur Verkündigung und Belebung der Evangelischen Bergkirche Kyllburg
    Zum Vorlesen, selbst lesen und Ausstellen von Matthäus Texten in der auf dem Berg liegenden Evangelischen Kirche Kyllburg

    Schon seit Jahren leidet die Evangelische Kirche Kyllburg unter Besuchermangel,
    so dass über eine Belebung des Zuspruches eigentlich intensiv nachgedacht werden muß.
    Durch die Lage der evangelischen Kirche in Kyllburg bietet es sich an, von dort aus geistliche, christliche und musikalische Impulse auszusenden.
    Im 28. Kap. des Mt. Evangeliums fordert uns Jesus Christus als Christen auf, gehet hin…..und verkündet !
    Das Matthäus Evangelium steht zu Beginn des Neuen Testamentes und hat immerhin 28 Kapitel. Die aussagekräftigsten Kapitel des Mt. Evangeliums sind sicherlich die Aussagen die im Matthäus Ev., Kapitel 5 bis 7, in der so genannten Bergpredigt von Jesus verkündet und vom Apostel Matthäus niedergeschrieben wurden.
    In der Berg Kirche könnte so im Rahmen eines Sommer/ Herbst Zyklus die besagte Bergpredigt gemeinsam mit den Besuchern gelesen, besprochen und mit musikalischer Begleitung, verkündet werden.
    Verschiedene Kirchenzugehörigkeit wäre wegen der Ökumene wünschenswert , weil auch der Zöllnerapostel Levi bzw. Matthäus nicht nur Zolleinnehmer sondern nach heutigem Sprachgebrauch auch jüdischer Bürger und Christ zugleich war.
    Alternativ zum Vorschlag wäre auch denkbar am 21/ 22. September,
    am sogen. Matthäustag (Namenstag ) eine zweitägige Lesung anzubieten ,
    In den Ländern Luxemburg und Polen finden an diesem Tag schon seit zig Jahren regelmäßige Gedenktage und sogar Festveranstaltungen mit Zollbeamten statt.
    Mein Vorschlag zum Ablauf :könnte wie folgt aussehen:

    Vor Beginn , 5 Minuten Glockenläuten oder z, B. Posaunen blasen .oder Alphornbläser aus Büdesheim, anstatt Glockenspiel ?

    2.) Begrüßung , Eingangsgebet und 1 Lied oder Orgel
    3.) Einleitung und Erklärung zum Matthäus Evangelium und der Bergpredigt
    4.) zwischendurch Lied ,mit Gitarre , Klavier usw, soweit möglich.
    5.) Beginn der Lesung – Matth. Evangelium, Kap. 5 bis 7
    ( Lesedauer , bei normaler Lesegeschwindigkeit ,
    1 Evangelium, ca. 10 Minuten- ( 5 = 48 Verse, 6 = 34 V., 7 = 29 V ) = 30 Minuten gesamt
    Die Verse jedes Kap. werden im Wechsel von allen Teilnehmern gelesen
    und zum Abschluß darf jeder seine Gd. Besucher seine Gedanken dazu äußern .

    Wünschenswert wäre es, wenn sich daraus insgesamt 5 Bibelabende in der Bergkapelle ergeben , die für eig. Kirchenmitglieder und für Urlaubsgäste gut wären !

    So weit zu meinem Vorschlag, und meine Frage wäre jetzt ,
    wer hat Erfahrung mit einer solchen Verkündigungsform in einer Bergkapelle ?

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