Blog
Schreibe einen Kommentar

#4 – Was ich vom Kirchentag mitgenommen habe?

Abend der BegegnungGugg gscheid nâ!Zwischen Bahnhof und Rotebühlplatz, zwischen Hospitalkirche und Leonhardskirche, rund um Stiftskirche, Schloss und Marktplatz erwartet Sie schwäbische Gastfreundschaft. "Gugg gscheid nâ!" - "Schau genau, aufmerksam

Wieder zu Hause vom Kirchentag gucke ich einmal mehr verwundert zurück. Es gab viele großartige Veranstaltungen. Ich habe Leute getroffen, die spannend waren, habe viel Inspirierendes mitgenommen.

Und trotzdem bleibt da das Bild all dieser Befremdlichkeiten stehen. Des langhaarigen Weltungergangspropheten, des Kein-Sex-Vor-Der-Ehe-Seminars, der singenden Frauengruppe. Viele Dinge, die für mich – ganz subjektiv – Fremdscham erzeugen. Und dann muss ich an meine Freundin Sandra denken, die meinte: All das ist gut. All das erzeugt Dehnungsschmerz. Denn wenn man sieht, was es an Unkonventionellem, Exotischem, Skurrilem gibt, z.B. der Peitschenstand von Christen & SM, dann kommen einem die ganzen Neuaufbrüche, die in den Gemeinden momentan anstehen, doch so was von harmlos vor.Nichts daran ist ängstigend, wenn man sieht, was es im Arsenal der Christlichkeit sonst so zu sehen gibt.

Und so freue ich mich, dass mein Horizont nicht nur durch hervorragende Bibelarbeiten, kreative Seminare und anregende Gespräche erweitert wurde, sondern auch durch einen schonungslosen Blick auf das Spektrum dessen, was den Leib Christi so vielfältig macht. Danke dafür!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


*