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#3 – Was ich vom Kirchentag mitgenommen habe?

Abend der BegegnungGugg gscheid nâ!Zwischen Bahnhof und Rotebühlplatz, zwischen Hospitalkirche und Leonhardskirche, rund um Stiftskirche, Schloss und Marktplatz erwartet Sie schwäbische Gastfreundschaft. "Gugg gscheid nâ!" - "Schau genau, aufmerksam

Ich bin ein Kirchentagsfan, alle zwei Jahre packt mich die Sehnsucht nach diesem großen Treffen. Und dann nehme ich die Menschen aus meiner Gemeinde mit und wir stürzen uns in Kirchentagsgetümmel. Natürlich nicht ohne Vorbereitung. Vorher wird ausgesucht aus dem großen vielfältigen Programm und es findet sich immer etwas für jede und jeden. Natürlich schaue ich nach den Veranstaltungen, von denen ich mir Anregung verspreche für mich selbst und für meine Gemeindearbeit. Die Bibelarbeiten sind immer ein Muss für mich. Und die unterschiedlichen Bibelarbeiter/innen spannend zu erleben.

Gleich zweimal ging es mir in diesem Jahr so, dass mich insbesondere der ungewöhnliche Zugang zu einem Bibeltext faszinierte. Es regte mich an, mehr Mut dazu zu haben, einen neuen und unkonventionellen Zugang zum jeweiligen Bibeltext zu suchen. Raus aus der „Sonntagspredigtsprache“ und ganz anders auch von der Kanzel und im Gottesdienst reden. Ich habe mich davon anstecken lassen, weil ich davon überzeugt bin, dass es sich herumspricht, wenn am Sonntag im Gottesdienst eine andere Sprache gesprochen wird als die, die vielleicht viele erwarten.

Dann wird die Predigt zur Überraschung und spricht ganz neu an – mir ging es jedenfalls bei den gehörten Bibelarbeiten so. Die Zukunft der Kirche ist auch eine Frage nach der Sprache die wir sprechen.

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